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[Interview] MAJESTY - Tarek Maghary

 

 

 

Die deutschen True Metaller MAJESTY hatten sich 2006 eigentlich aufgelöst, Bandkopf Tarek Maghary hat sich jedoch mit seiner neuen Band METALFORCE weiterhin den metallischen Klängen gewidmet. Ein Metalforce-Album und viele Konzerte später gehts wieder andersherum: Metalforce werden aufgelöst, Majesty reaktiviert. Merkwürdige Aktion, aber dem Fan kann es nur recht sein, da Tarek unter dem Majesty-Banner seine stärksten Alben veröffentlicht hat. Im September 2011 ist nun ein Best-Of der "Königlichen" erschienen, das den Titel "Own the Crown" trägt und klar macht: Majesty sind mit einem Knall zurück. Ich habe mit Tarek über das Album und Metalforce/Majesty geredet.

Interview von Steelbound am 16.9.2011 | Share on Facebook

 

 


 

 

Hi Tarek! Das letzte Mal, dass wir miteinander gesprochen haben, war 2009, als du gerade dein Metalforce-Album veröffentlicht hast. Wie ist es dir in den letzten zwei Jahren ergangen und wie gehts dir jetzt?


Hallo Chris, mir geht es sehr gut. Wie könnte es auch anders sein, „Own The Crown“ ist veröffentlicht und wir hatten ein grandioses Comeback-Konzert. Es tut immer wieder gut zu sehen, dass die Fans mit voller Kraft hinter einem stehen.


Es hat sicher viele Leute (auch mich) überrascht, dass du plötzlich Metalforce wieder aufgelöst und Majesty reaktiviert hast. 2009 hast du noch gesagt im Interview „Diese Band ist für die Ewigkeit bestimmt“. Was hat dich dazu gebracht, Metalforce doch aufzulösen?


Nun, es war so, dass wir zwar mit Metalforce eine Menge Spass hatten aber nie die Magie von MAJESTY erreicht hatten. Mit Magie meine Ich dieses Gefühl das Du hast, wenn Du die Bühne betrittst und du quasi eins mit dem Publikum wirst.

Wir haben so viele Mails von Fans bekommen die meinten, dass MAJESTY ein Teil ihres Lebens sei und eben dieser Teil nun fehlen würde und im Endeffekt fühlten wir genau so. Es war daher sowohl gefühlsmäßig als auch rational ein logischer Schritt mit MAJESTY zurück zu kommen.



Aus wem bestehen Majesty jetzt? Ist es das alte Majesty-Line-Up, oder hast du deine Kollegen von Metalforce mitgenommen?


MAJESTY besteht aus Tristan Visser, Jan Raddatz, Alex Palma und mir. Bei den Konzerten spielt im Übrigen auch noch Björn Daigger mit. Wir haben auf alle Fälle eine Menge Spass zusammen und Ich kann dir sagen, wir sind mehr als bereit für neue Glanztaten.



Kommen wir zur neuen CD. „Own the Crown“ ist ein Best-of-Album. Wieso ein Best-Of und kein neues Album?


„Own The Crown“ ist denke Ich das perfekte Album um zurück zu kehren, da es wie Du schon sagst, auf CD 1 ein Best Of Album ist, welches vor allem für neue Fans interessant sein dürfte. CD 2 bietet dann auch für die Fans, die schon alle unsere Alben haben, etwas ganz besonderes, da sie sehr rare, noch nie gehörte und natürlich neue Songs beinhaltet. Es war uns sehr wichtig, dass „Own The Crown“ zum Preis einer Einzel-CD in den Handel kommt, da wir unseren Fans immer ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältniss geben wollen.



Auf der zweiten CD gibt es zwei neue Songs, „Own the Crown“ und „Metal on the Road“. Was kannst du uns zu diesen beiden Stücken erzählen?



Als wir den Song „Own The Crown“ fertig hatten, wussten wir sofort, dass es der perfekte Titel-Track für das Album sein würde, da er all das beinhaltet, wofür die Band steht und textlich genau den Weg vorgibt den wir einschlagen wollen, nämlich an die Spitze der Heavy Metal Welt zu kommen. Die Worte „We own the crown ´cause we are MAJESTY“ umschreiben das perfekt.

“Metal On The Road” ist ein Stück welches das Leben auf Tour beschreibt. Ich liebe einfach dieses Gefül, wenn Du nachts nach der Show in den Nightliner einsteigst und Du am nächsten Tag in einem komplett anderen Land aufwachst.


Werden diese Songs auch auf dem nächsten Album enthalten sein?


Nein, die Songs sind exklusiv auf „Own The Crown“!



Was ist die Story hinter „Snow is on the mountains“? Wieso sollte es gerade der Song sein, den ihr auserkoren habt, neu „aufgelegt“ zu werden?


Gute Frage. Dieser Song hat damals vielen gefallen, die die Demo CD hatten, da er eine ganz andere Seite der Band zeigt. „Snow Is On The Mountains“ ist ein sehr gefühlvoller Song, der aber zugleich Stärke und Mut vermittelt. Wir dachten daher, dass „OTC“ eine super Möglichkeit ist, eben solche Songs, die vorher nur sehr wenige kannten, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.


Zu guter Letzt sind 4 Demo-Songs von Majesty enthalten. Was fühlst und denkst du heute, wenn du dir diese anhörst? Im Rückblick: Hättest du damals gedacht, solch einen Erfolg mit der Band zu haben wie du heute hast?


Wir haben uns ja lange Zeit geweigert, diese Songs wiederzuveröffentlichen, da der Sound damals wirklich noch sehr Demomäßig war. Allerdings haben so viele Fans danach gefragt und auch extrem hohe Preise auf Ebay dafür geboten, dass wir und schließlich dazu entschlossen haben das komplette Tape in seiner Urform auf OTC zu packen. Es ist ja schließlich auch so, dass diese Songs der Anfang von etwas Wunderbarem waren und wir daher auch stolz darauf sind. Ob wir damals damit gerechnet haben, dass MAJESTY mal so erfolgreich werden würde ist schwer zu sagen, wir haben auf jeden Fall darauf gehofft und hingearbeitet!


Was ist demnächst mit den „neuen“ Majesty geplant? Wann bekommen die Fans ein neues Album, geht ihr auf Tour?


Das neue Album ist bereits in Arbeit und wenn alles klappt, dann wird es bereits im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden. In der Zwischenzeit werden wir versuchen so viele Gigs wie möglich zu spielen und unsere Message so oft wie möglich zu verbreiten. Aktuelle Infos zu Shows findest Du übrigens auf www.majesty-metal und auf www.facebook.com/majestymetal


Tarek, danke für das Interview! Viel Erfolg noch!


Sehr gerne, Brother!

 





Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Till / Elvenpath, 05.11.2011 18:33:07:
Ich muß "soso" hier weitgehend beipflichten. Tarek beantwortet die Fragen nicht wirklich sondern drischt in erster Linie hohle Phrasen, wie er es allerdings in jedem Interview tut (und von seinem großen Vorbild Joey vermutlich beigebracht bekommen hat). Die unsinnig anmutenden Auflösungen und Neugründungen der letzten Jahre ergeben auch nur Sinn, wenn man die wirklichen Hintergründe kennt - und die hat "soso" treffend genannt. Zumindest gehört das mittlerweile zum Szene-Allgemeinwissen, weshalb man hier durchaus kritischer hätte fragen können. Ein Interview, in dem lediglich Promophrasen recycelt werden, wird nämlich dadurch nicht interessanter. Allerdings muß man auch sagen, daß die schriftliche Interviewform, die ja mittlerweile die Norm ist, ein Nachhaken bei unbefriedigenden Antworten eben nicht ermöglicht. Und auch Tarek wird vermeiden, die wahren Gründe für sein Handeln offenzulegen, da er sich damit als deutlich geschäftsorientierter outen würde, als er seine Fans glauben machen will. Wer kompromißlos sein Ding durchzuziehen vorgibt, wechselt nämlich nicht den Namen, nur um einen vermeintlich lukrativen Deal unterschreiben zu können. Anyway - ich freue mich trotzdem auf das nächste Album und gleich geht's nach Weiher, endlich mal wieder Majesty gucken :-)

Kommentar von Steelbound, 16.10.2011 13:10:04:
Da hat jemand wohl nicht gelernt, von sich nicht auf andere zu schließen.

Kommentar von Stephan, 16.10.2011 12:50:48:
Der Tarek recycelt nur die Promosprüche von Joey De Maio, hatte mit Metalforce null Erfolg und darf hier ungestraft bzw. unkommentiert seinen PromoTrue Metal Stuss absondern! So ergebene "Interviews" von Menschen die "mit Labels & Musikern" auskommen wollen" braucht keiner!

Kommentar von Steelbound, 17.09.2011 15:09:01:
Ich werde diese "Theorie" jetzt nicht kommentieren, da das einfach nur eine Vermutung ist, die keinerlei Grundlagen hat. Natürlich *kann* das sein, da es aber wie gesagt keine Beweise etc. gibt werde ich so etwas nicht hinterfragen. So lasse ich mich nämlich eher darauf ein, dass der Interviewpartner seinerseits sagt "Nö, stimmt nicht, wie kommst du darauf?", was ich dann nicht begründen kann. Meiner Meinung nach wäre es schlechter, nachzufragen, anstatt nur mit Vermutungen so ein Thema aufzubringen. Gäbe es offensichtliche Anzeichen für einen Rechtsstreit, wären wir darauf natürlich eingegangen. Bzgl. kritisches Nachfragen: Machen wir ja, wie z.B. das Elvenpath-Interview bewiesen hat. Aber dennoch möchte ich anmerken: Wir machen das hier alle, weil wir Spaß daran haben, wir wollen, dass unsere Leser Spaß haben und wir wollen gut mit Labels & Musikern auskommen. Wenn du was kritisches lesen willst, musst du den Spiegel lesen. ;-)

Kommentar von soso..., 17.09.2011 14:16:43:
Sorry, aber dieses Interview ist einfach schlecht! Zitat Tarek: "Nun, es war so, dass wir zwar mit Metalforce eine Menge Spass hatten aber nie die Magie von MAJESTY erreicht hatten." Was für ein Schwachsinn! Es war doch viel eher so, das Majesty damals aufgelöst wurden um aus ihrem alten Plattenvertrag bei Massacre Records rauszukommen und als Metalforce bei Joey DeMaio's Label "Magic Circle" unter zu kommen. Als alte Manowar Kopierer lag das ja auch nahe. Leider ging die Sache genau so schief wie schon einst bei Rhapsody. Marketingtechnisch eine Katastrophe. Fast niemand bekam überhaupt mit, das Metalforce damals eine (schlecht produzierte) Platte rausbrachte. Die letzten 2 Jahre hat Tarek und seine Mannen wahrscheinlich eher mit Schadensbegrenzung und Rechtsstreitigkeien verbracht um jetzt wieder reumütig zu Massacre zurück gekrochen zu kommen. Sorry, liebes Powermetal Team, aber ihr solltet wirklich kritischer nachfragen und nicht diesen Schmus unkommentiert veröffentlichen! Nichtsdesto trotz mag ich Majesty's Musik sehr gern und freue mich auf's neue Album! Auch wenn Tarek "MS" schon immer ein Großmaul und Blender war.



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