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[Preview] DRAGONY - Legends

PREVIEW: Dragony - Legends

Stil: Melodic Power Metal Tracklist: 1. Of Legends... 7. The Longest Night
Label: Bisher keines   2. Burning Skies 8. Hero's Return
Datum: Bisher keines   3. Land of Broken dreams 9. The Ride
Webseite:

https://www.facebook.com/pages/Dragony

  4. Dragonslayer 10. Alcador
Potenzial: Sehr gut!   5. Wings of the Night 11. Sparta
Verfasser: Steelbound | 5.10.2011   6. Vaults of Heaven  



 

 


Immer mehr Leute beschweren sich, dass die Power-Metal-Szene den Bach runtergeht, da es einfach keine Innovationen mehr gibt. Nur noch wenige Bands trauen sich wirklich, etwas abseits der Norm zu erschaffen – was dann aber leider meistens gründlich danebengeht, schaut man sich zum Beispiel Helloweens Ausflüge in Jazz-Gefilde an. Natürlich ist es schwer, etwas Neues zu erfinden in einer Welt, in der es nur eine begrenze Anzahl an Tönen und damit an Melodiefolgen, an Arrangements und Strukturen gibt.

Deswegen versuchen es Dragony aus Österreich gar nicht erst.

Die sechs Jungs aus Wien spielen traditionellen, melodischen Power Metal mit epischen (von Banausen manchmal als klischeebeladen beschrieben) Texten, die auch Rhapsody of Fire gut zu Gesicht stünden. Aber seien wir mal ehrlich: Wir freuen uns doch immer noch jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ein Song ertönt, der den perfekten Soundtrack zu einem mittelalterlichen Kriegerfilm darstellen könnte. Wollen wir etwas anderes? Ein ganz klares „Nein“!

 

Die leiwanden Drachenschlachter begannen 2007 unter dem Banner „The Dragonslayer Project“, was 2011 in den simpleren und eingängigeren Namen „Dragony“ umgeformt wurde. Die Band selber bezeichnet ihren Stil als „Glory Metal“ - eine bessere Bezeichnung kann man für die kräftige, teils orchestrale Musik wohl kaum finden.

Doch fangen wir von vorne an. Die Truppe um Sänger Siegfried, Ober-Drachenschlächter (Was auch sonst, mit dem Namen?), fand sich damals unter anderem aus Mitgliedern der aufgelösten österreichischen Power-Metal-Bands Omega Effect und Eleftheria zusammen. Diese Bands kamen nie wirklich über den Demo-Bereich heraus, auch wenn man im Internet noch Songs von Eleftheria findet, hier zum Beispiel: http://www.soundclick.com/bands/default.cfm?bandID=355719.

Auch wenn die Qualität nicht sonderlich berauschend ist, hört man doch das Potenzial heraus.

Dieses Potenzial nutzen Dragony nun voll aus. Ihr neues Album „Legends“ steht bereits in den Startlöchern und auch um den Sound muss man sich keine Sorge machen: Gemastered wurde das Album von Mikka Jussila in den weltbekannten Finnvox Studios, dem sich z.B. auch Nightwish mit ihrem neuen Werk „Imaginaerum“ anvertraut haben. Jetzt fehlt nur noch ein Label, da die Band doch etwas zu viel Mühen in das Album gesteckt hat, um in der Szene nur als „Unsigned“ abgestempelt zu werden. Wenn Dragony etwas machen, dann machen sie es richtig. So ist auch Prominenz auf dem Album anwesend, zum Beispiel Ralf Scheepers von Primal Fear und Thomas Buchberger von Serenity leihen Dragony ihre Stimmbänder respektive Gitarrensaiten.

 

Um uns nicht allzu lange auf die Folter zu spannen, gibt es jedoch jetzt schon etwas auf die Ohren. Danken wir den Österreichern, dass sie schon zwei Songs von den „Legends“ veröffentlicht haben. Auf einem der beiden Tracks, genannt „The Longest Night“, kann man als kleines Schmankerl im obligatorischen, Abwechslung in den Song bringenden Mittelpart Katarina Bilak von Siren's Cry an den Vocals genießen. Der andere Song, „Land of Broken Dreams“, ist eine teilweise sehr düster stampfende Hymne, die sich im Refrain jedoch zu einem grandiosen Mitsing-Kracher entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

Hoffen wir, dass Dragony schnell ein Label finden, damit wir recht bald in den Genuss eines lupenreinen Power-Metal-Diamanten kommen!  
 

 

 


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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Danny, 06.10.2011 14:57:24:
"Aber seien wir mal ehrlich: Wir freuen uns doch immer noch jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ein Song ertönt, der den perfekten Soundtrack zu einem mittelalterlichen Kriegerfilm darstellen könnte. Wollen wir etwas anderes? Ein ganz klares „Nein“!"...AMEN. Ich kann es kaum erwarten die Platte zu hören.



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