[Review] 4TH DIMENSION - The White Path to Rebirth
4TH DIMENSION - The White Path to Rebirth
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2011 spielten 4th DIMENSION neben LABYRINTH als Vorgruppe von SONATA ARCTICA auf deren "The Days of Grays Tour 2011". In Memmingen durfte ich mir ein Bild der mir bis dahin unbekannten Band machen.
Die fünf Symphonic-Power-Metaller aus Italien haben am 25.03.11 ihr erstes Album "The White Path to Rebirth" veröffentlicht.
Nachdem sich die Scheibe nun oft genug gedreht hat, kann man im Voraus schonmal sagen: Reinhören lohnt sich für alle Power-Metal Fans, denn die Band um Frontman Andrea Bicego hat mit ihrem Debut-Album eingängigen Power-Metal abgeliefert, der nicht nur bei Fans von SONATA ARCTICA Zuspruch finden wird.
Das Cover erinnert an das "Paradise Lost" Cover von SYMPHONY X, ein klassisch-episches Power- Metal-Cover.
Das Album fängt mit einem Intro an, das zunächst an eine Warteschleife erinnert, sich aber als geradliniger Power-Metal Song entpuppt. Weiter geht es mit "Consigned to the Wind", das wie jeder andere Song auf dem Album neben einer Gitarre auch von einem Keyboard begleitet wird.
Der dritte Song "Goldeneyes", welcher auch mein persönlicher Favorit auf dem Album ist fängt mit ohrwurmtauglichem Flötenspiel an, das man neben den Riffs im Song immer wiederfindet. Der Refrain ist eingängig und bleibt im Ohr. Auch hier findet sich wie in fast jedem anderen Song ein schnelles Shred-Solo des Gitarristen Michele Segafredo.
"Sworn to the Flame" zeichnet sich wieder durch einem schnellen melodischen Refrain aus, der zum Mitsingen einlädt. Textsicherheit vorrausgesetzt.
"Everlasting" stimmt da im Vergleich eher ruhigere Töne an. So finden sich hier Abschnitte lediglich vom Keyboard begleitet. Das ganze Stück ist ein Duett von Andrea Bicego mit einer Gastsängerin.
Der sechste Song "A New Dimension" ist ein schneller Song mit abermals eingängigem Refrain und hohem Wiederhörfaktor. (übr. Mit Fabio Lione von RHAPSODY an den Vocals - Steelbound)
"Winter´s Gone" ist eine der zwei Balladen auf "The White Path to Rebirth". Nach einem langen Intro setzt der Gesang trotz Riffarbeit eher leisere Akzente.Auf die Klassische Struktur mit einem langsamen Solo wird hier aber dennoch nicht verzichtet.
"Labyrinth of Glass" beginnt mit schnellen Keyboardklängen, die sich im Song immer widerfinden. Dazu liefert Talete Fusaro außerdem ein Keyboard Solo ab.
Der vorletzte Song "Angels Call" sticht aus den anderen durch eine klare melodiöse Gitarrenlinie heraus, die sich dominierend im ganzen Song wiederfindet. Beim Gesang ist von Gefühlvoll zu Aggressiv, bis zum Sprechgesang alles dabei.
Mit "Landscapes" als Abschluss des Albums haben die Italiener eine Ballade gewählt, die weder vom Drums, noch von der E-Gitarre begleitet wird und ausschließlich auf Klavierklänge setzt.
Fazit:
Ein SONATA ARCTICA-Klon ist 4th DIMENSION auf keinen Fall. 5 Musiker, die was von ihrem Gebiet verstehen spielen Klassischen Symphonic Power Metal, nicht mehr und nicht weniger darf man hier erwarten, deshalb für alle Power Metal Fans eine Empfehlung! Anspieltipps sind "Goldeneyes", "A New Dimension" und "Angel´s Call".
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