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[Review] BRAINSTORM - On The Spur Of The Moment

BRAINSTORM - On The Spur Of The Moment

Stil: Heavy Metal
Label: AFM Records
Songanzahl: 10 Songs
Webseite:

http://www.brainstorm-web.net/

Wertung: 13/15 Punkte
Reviewer: Steelbound | 30.9.2011
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Es gibt immer Bands, von denen man weiß, dass sie gut sind und meistens gute Alben veröffentlichen, von denen man aber meistens nichts Weltbewegendes erwartet. Eine dieser Bands waren immer BRAINSTORM für mich. Jedes Album der Band ist stark, aber keines sticht wirklich heraus oder kann als Meisterwerk bezeichnet werden. 2011 schickt sich die Band an, eine weitere CD ihrer Diskographie hinzuzufügen. Aber kann dieses Album, „On The Spur Of The Moment“ betitelt, wirklich überzeugen?


Kurz: Ja, es kann. Es ändert zwar nichts an dem typischen erdigen Heavy-Metal-Sound der Band und verwehrt sich auch jeglicher Weiterentwicklungen, fällt aber im Gegensatz zum Vorgänger „Memorial Roots“ glücklicherweise sehr viel direkter und geradeheraus aus. Fand man auf dem 2009er Werk sogar noch Iron-Maiden-Anleihen (wie in „The Conjunction Of The 7 Planets“) konzentrieren sich BRAINSTORM lieber wieder auf das, was auch schon auf „Downburst“ 2008 geklappt hat: Melodischer, aber dennoch sehr harter Metal im Stile von Bands wie Rage. Das macht schon der schwer riffende Opener „Below The Line“ klar, auf dem auch Sänger Andy B. Franck abermals sein starkes Organ beweist, welches er auch der stilistisch ähnlich gelagerten Band Symphorce leiht, die 2010 ihr aktuelles Album „Unrestricted“ veröffentlichten, an anderer Stelle bei uns ebenfalls sehr positiv rezensiert.


Auch Tracks wie das stampfende „Temple Of Stone“ oder das abwechslungsreiche, abschließende „My Own Hell“ dokumentieren das hohe technische und kreative Niveau der „Geistesblitze“. Mein persönlicher Favorit ist das Riffmonster „Where Your Actions Lead You To Live“, bei dem zudem die fette Produktion auffällt, die dem Album gewährt, verdammt dick aus den Boxen zu stürmen. Einzig und allein der Drumsound ist suboptimal gelungen, da das Schlagzeug stellenweise etwas pappig klingt. Das tut der Qualität des Gesamtwerkes jedoch keinen Abbruch, denn das starke Songwriting kann durch keinen Sound der Welt versaut werden.


Im Fazit liefern BRAINSTORM ein Werk ab, welches mal wieder nicht unbedingt aus ihren restlichen Alben heraussticht, was aber nicht unbedingt negativ sein muss: Die anderen Alben sind halt auch allesamt sehr gut. Im Vergleich mit anderen Bands herrschen BRAINSTORM definitiv vor, vor allem im Vergleich mit den etwas schwächelnden Rage. Vielleicht wird da ja Platz für einen neuen Genre-König frei...? Und wer soll den füllen? Was? BRAINSTORM? Gerne!

 


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