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[Review] KISKE SOMERVILLE - Kiske Somerville

KISKE/SOMERVILLE - Kiske/Somerville

Stil: Weichspül Rock
Label: Frontiers Records
Songanzahl: 12 Songs
Dauer: 53:00
Webseite: -
Wertung: 4/15
Reviewer: Steelbound | 18.9.2010
 




 

Michael Kiske ist zweifelsohne einer der beliebtesten Sänger der Power Metal-Szene, auch wenn er in den letzten Jahren diese verließ und mit merkwürdigen Aussagen über Metaller im Allgemeinen stark polarisierte und aneckte. Das wollen wir aber vergessen, da sich Besserungen zeigen: Der Mann macht wieder Rock-Alben, wenn auch nicht unbedingt mit HELLOWEEN. Von größtem Interesse dürfte da das neue Projekt UNISONIC sein, dicht gefolgt von der Kooperation mit der amerikanischen Chanteuse Amanda Somerville, die zuletzt Bekanntheit durch Gast-Vocals auf AVANTASIA's "The Scarecrow" sowie ihrem eigene Metal-Oper-Projektes AINA erlangte. Letzterer Output, ganz einfach selbstbetitelt – "Kiske/Somerville" – liegt mir hier nun vor. Mit viel Spannung habe auch ich diesem Album entgegengeblickt, veredelte Kiske doch mit seiner Goldkehle diverse großartige Power Metal-Alben. Frau Somerville aber hat mir bis dato gar nicht gefallen, viel zu dünn und schwach war mir ihre Stimme, die nur wie eine weitere Tarja Trullala-Kopie klang. Genau so ist es auch auf "Kiske/Somerville", aber dazu später...

 

Zuerst mal: Das Album macht vieles richtig. Die Songs sind gut produziert, haben zumeist nette Gitarrenriffs und teilweise sogar donnerne Doublebass-Orgien. Das war aber auch leider schon der positive Part, wer also etwas Nettes lesen will, sollte jetzt wegklicken.

Denn davon abgesehen schäwchelt das Album stark. Kiske ist wie immer gut, das sollte jedem klar sein. Aber alles andere...puh. Die Songs sind eine extrem kitschige Mischung aus Rock und Pop (INDICA lässt grüßen – bäh!), denen absolut jeder Charakter fehlt und welche gleichförmiger nicht klingen könnten. Amanda Somerville leiert ihre Parts herunter, wie sie es bereits überall anders getan hat, und schmalzige Keyboard-Unterlegung schmiert dem Hörer Honig in die Ohren. Gar nicht toll! Wobei... dann muss ich mir das hier nicht mehr anhören.

 

Zwar gibt es durchaus gute, vielversprechende Passagen (Anfang von "Nothing Left to Say" oder das scheinbar sehr harte "Arise"), die dann aber wieder alle nur in schon tausendmal gehörte und absolut langweilige Refrains und Melodien gipfeln.

Lob empfängt damit Michael Kiske von mir durch seine guten Gesangsleistungen, was aber nichts besonderes ist, er hat eben eine gute Stimme. Der Rest kann in die Tonne gekloppt werden.

Süß-Klebrige Melodien, gelangweilte Somerville und Songs, die alle gleich klingen. Das lindert den Hörgenuss mehr als deutlich und bringt mich dazu, bei einem Durchlauf von mehr als 30 Minuten dieses Albums den Raum zu verlassen.

Anspieltipps: Die wenigen Sekunden Ruhe zwischen den Songs.


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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Candace, 25.03.2012 07:31:43:
wrap you up with a bow not a rose. and shorty im lvoing those heels, not shorty im lvoing them up here.also when he says january, feb etc.. and he gets to it's your biethday soon soon is supposed to be suit.and at somebody call 911 i want to say its your birthday suit is supposed to be i want to see you in your birthday suit

Kommentar von Frommherz, 20.10.2010 17:21:35:
Gutes Review eines Schrottalbums! 2/10 bei mir.

Kommentar von Daniel, 09.10.2010 20:33:30:
Also mir gefällts :)



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