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[Review] MACHINAE SUPREMACY - A View from the End of the World

MACHINAE SUPREMACY - A View from the End of the World

Stil: Melodic/Modern Metal
Label: Spinefarm Records
Songanzahl: 14 Songs
Webseite: www.machinaesupremacy.com/
Wertung: 10,5/15
Reviewer: Steelbound | 17.11.2010




Ich weiß nicht, ob "catchier than ever" der beste Slogan für eine Metal-Band ist, aber bei einer Band wie MACHINAE SUPREMACY kann man da, denke ich, ein Auge zudrücken. Die Band vereint nämlich in ihrer Musik alles mögliche von Modern Metal á la SONIC SYNDICATE über Melodic Metal-Einflüsse von Bands wie STRATOVARIUS bis zu einem Endprodukt, welches wie etwas melodischere SCAR SYMMETRY klingt. Die Band selbst bezeichnet sich zwar als "SID Metal", was vom SID/6581, dem Sound Interface Device des C64 stammt.

Aber das wollen wir mal sofort in den Mülleimer schmeißen und selbigen mit Dynamit füllen und hochjagen: Solche unnötigen Genres braucht kein Schwein, mir ist ja schon "Pirate Metal" zu viel.


Wie gesagt, die Musik lässt sich auch ganz einfach als eine Mischung aus Modern und Melodic Metal bezeichnen, welche zwar an gaaaanz wenigen Stellen an Videospiel-Mucke erinnert, das aber auch nur duch teils recht merkwürdigen Keyboard-Einsatz.

Zum Glück kommt so etwas nicht sehr oft vor, sodass man die Vorzüge der Songs genießen kann. Bereits der Titeltrack und zugleich Opener macht klar, in welche Richtung es geht: Man versucht einen Spagat zwischen Metal und Mainstream, wobei ersteres deutlich überwiegt.

Was aber bei vielen Kollegen nicht funktioniert, kriegen MACHINAE SUPREMACY ganz ordentlich hin. Eingängige Melodien und ein guter Sänger, der Gott sei Dank nur clean singt und sich nicht auch noch auf das niedrige Level der Mischung aus Clean und Scream herunterlässt.


Wer aber wirklich mal antesten will, wie die Mischung aus Mario und Metal klingt, sollte "Rocket Dragon" antesten, welches fatal an ebensolche Spiele mit den typischen Sountracks erinnert – nur eben als Metal-Version. Aber wie gesagt ist das Ganze nicht so aufdringlich, dass man ausschalten möchte, sondern die Band balanciert knapp an der Grenze der Unerträglichkeit. Die guten Melodien reißen das, was das manchmal nervige Gedudel verursacht, locker wieder raus.


Klar, Innovation ist was anderes, aber MACHINAE SUPREMACY liefern zweifelsohne ein tadelloses Album mit Hits wie dem Titeltrack, dem melancholischen "Persona" oder dem stampfenden "Nova Prospekt" ab.

Das sollte sowohl Fans von melodischem Metal im Stile von HELLOWEEN und Konsorten als auch Fans von moderneren Bands wie SONIC SYNDICATE gefallen.

 

 


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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Alex, 25.03.2012 04:27:17:
I hate my life but at least this makes it bearalbe.

Kommentar von Steelbound, 28.11.2010 12:53:14:
Innovativ wäre es, wenn sie ihre komplette Musik auf diesen C64 Sounds basieren würden, aber zumeist tun sie das ja eben nicht. Von daher ist das nur 'n nettes Schmankerl, welches die Musik ein klein wenig abwechslungsreicher macht.

Kommentar von Mäddlhäd, 28.11.2010 12:26:32:
Ich finde irgendwie schon, dass gerade diese Mucke innovativ ist, allerdings nicht wirklich gut.

Kommentar von Marc, 17.11.2010 23:02:57:
Ein erstes Mal, dass ich nicht so ganz mit euch übereinstimme. Sie haben es zwar bei weitem nicht geschafft ihren Vorgänger "Overworld" zu überbieten (was meiner Meinung nach auch nicht mehr möglich ist =) ), aber dennoch ein geniales Album hingeschmettert. Es ist eben eine Band deren Alben man ein paar Mal hören muss, bevor man sie zu schätzen lernt. Ich weiß euer Rating ist alles andere als schlecht, aber schon allein, da sie die Symbiose zw. Metal und SID anstreben und meines Wissens nach auch dabei die Einzigen sind,hätte ich das Album besser bewertet. Aber naja Geschmack ist eben subjektiv ;)

Kommentar von Sonata, 17.11.2010 22:58:27:
langweilige Musik zum einschlafen, wenn man mich fragt...



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