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[Review] MAGIC KINGDOM - Symphony of War

MAGIC KINGDOM - Symphony of War

Stil: Power Metal
Label: Limb Music
Songanzahl: 13 Songs
Webseite: http://www.myspace.com/magickingdommetal
Wertung: 14/15
Reviewer: Steelbound | 14.1.2011




Denkt man an Belgien, denkt man natürlich an... ja... hm... ja, woran denkt man eigentlich bei Belgien? Wer darauf bisher keine Antwort hatte, wird nun eine bekommen: MAGIC KINGDOM sind nämlich der Name, den ihr euch einprägen müsst. Die Band rund um Dushan Petrossi und Sänger Olaf Hayer (Ja, der, der bei DIONYSUS war!) veröffentlichte vor kurzem ihr neues Album „Symphony of War“. Und wie man es von einer Band mit einem solchen Namen und Albumtitel nicht anders erwartet, wird hier feinster Neoclassical-Speed-Power Metal vorgetragen, der nicht selten an STRATOVARIUS erinnert. Einziger Unterschied: MAGIC KINGDOM gehen etwas ruppiger zu Werke, sowohl textlich als auch Riff-Technisch. Dennoch fehlt nicht die Filigranität, denn ein Dushan Petrossi wäre keiner, wenn es nicht in jedem Song mindestens ein virtuoses Solo geben würde. Bestes Beispiel: „Evil Magician“, in dessen Mittelpart gar ein neoklassisches Solo eingebaut wird, welches stark an die Vorbilder Petrossis erinnern: Beethoven, Vivaldi & co.

Doch trotz aller Viruosität sind keine Ego-Ausflüge des Gitarristen zu erwarten im Stile MALMSTEENs, sondern eine eingängige Hymne nach der anderen! Höhepunkt der ganzen Sache: Das 28-Minütige Epos „Metallic Tragedy – Chapter 2: The Holy Pentalogy“. Allein der Name ist schon unglaublich, die Musik erst recht. Hier wird epischer Power Metal auf Höchstniveau mit Herzblut gespielt, sowas hört man heutzutage nicht mehr oft.


Die Belgier liefern mit „Symphony of War“ eines der stärksten Symphonic/Power/Was auch immer-Metal-Alben 2010 ab und übertreffen die schwächelnden HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN und GAMMA RAY. Pflichtkauf!

 


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