PowerMetal4ever.de

[Review] RHAPSODY OF FIRE - The Cold Embrace of Fear

RHAPSODY OF FIRE - The Cold Embrace of Fear

Stil: Symphonic Power Metal
Label: Nuclear Blast Records
Songanzahl: 7 Songs
Webseite: www.rhapsodyoffire.com/
Wertung: keine Wertung
Reviewer: Steelbound | 14.10.2010
 




RHAPSODY OF FIRE kriegen nicht genug – erst im April wurde das aktuelle Full-Length-Album "The Frozen Tears of Angels" veröffentlicht, trotzdem gibt's jetzt im Oktober schon wieder eine neue CD der Band. Zwar kein volles Album, sondern eine EP, aber die bringt mit ihren 35 Minuten auch schon fast eine Albumlänge auf.

Die EP nennt sich "The Cold Embrace of Fear" und dürfte das bislang epischste Output der Italiener sein. Die Hälfte der Spielzeit wird nämlich von einem sehr atmosphärischen "Hörspiel" eingenommen, welches die unendliche Geschichte der Emerald Sword Safa weiterführt. Wenn man sowas hört, muss der ein oder andere sicher an MANOWAR's "Gods of War" denken, aber der Vergleich – ob positiv oder negativ – ist hier fehl am Platze, da RHAPSODY OF FIRE Musik und Story sehr gut miteinander verflechten und mit sehr guten Sprechern sowie überzeugenden Songs bei den Fans punkten können.

Allein schon der dramatische Beginn dieser CD (Fast schon Gänsehauterzeugend gut: "It's an Avalaaaaanche!") macht klar, dass diese EP nicht als ein Musikstück zu nehmen ist, sondern eher als eine Verbindung zwischen "The Frozen Tears of Angels" und dem nächsten Studioalbum, um einfach die Geschichte weiterzuführen.

Der große Vorteil an der Sache ist aber die großartige Musik, die die Band für diese Scheibe komponiert hat. Sind Song Nr. 1 und 2 noch stimmungsvolle Intros (übrigens sind alle Tracks als "Act" bezeichnet), folgt mit "Act III – The Ancient Fires of Har-Kuun" das Herzstück der EP. Eine knappe Viertelstunde lang begeistert der Song mit RHAPSODY-typischen Elementen, die jedem Fan der Band das Herz aufgehen lassen sollten.

Trotz der so kurzen Entwicklungszeit dieser CD macht sie zu keinem Zeitpunkt einen überhasteten oder unausgegorenen Eindruck. Okay, die Texte sind zuweil arg cliché-belastet, aber das ist man von der Band wohl gewöhnt. "The Ancient Fires of Har-Kuun" erinnert sehr stark an "The Mystic Prophecy of the Demonknight" vom "Triumph or Agony"-Album, welcher mein Lieblingssong von RHAPSODY ist. Pluspunkt!

Mit "Act V - Neve Rosso Sangue" ist eine durschnittliche italienische RHAPSODY-Ballade vertreten, während "Act VI - Erian's Lost Secrets" wie eine Zusammenfassung von Act III sowie eine Kopie von "The Myth of the Holy Sword" klingt.

Das ist aber alles nicht wirklich negativ zu sehen, da die Scheibe einfach Spaß macht, tolle Melodien, ein ordentlich tönendes Orchester sowie spannende Zwischenparts zu bieten hat.

Für RHAPSODY-Fans ist das hier ein Pflichtkauf, alle anderen müssen sich das eigentlich nicht antun, da die Geschichte nur zum Hören ein wenig fade ist.

 


Nach oben






Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine Nachricht: