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[Review] VISIONS OF ATLANTIS - Delta

VISIONS OF ATLANTIS - Delta

Stil: Symphonic Power Metal
Label: Napalm Records
Songanzahl: 10 Songs
Webseite: http://www.myspace.com/visionsofatlantisofficial
Wertung: 12/15
Reviewer: Sonata | 18.2.2011




Ganze 4 Jahre hat es gedauert, bis sich die österreichischen Symphonic Power Metaller von Visions of Atlantis zurückgemeldet haben. Die Band hatte immer wieder mit Lineup Problemen zu kämpfen und so musste seit Gründung der Band bereits ganze 4 mal die Sängerin gewechselt werden und das waren nicht die einzigen personellen Veränderungen der letzten Jahre. Dennoch scheint die Band auf einem guten Wege zu sein, da sich das lange Warten auf das neue Werk „Delta“ absolut gelohnt hat.

Visions of Atlantis haben in all den Jahren nichts verlernt und punkten vor allem mit den orchestralen Passagen, die auf „Delta“ zugenüge vorhanden sind. Die neue Frontfrau Maxi Nil fügt sich nahtlos in die Geschichte der Band ein und bringt keine große Umgewöhnung mit sich. Ihre Stimme wirkt sehr kraftvoll in den schnelleren Passagen und auch in den ruhigeren Minuten des Albums offenbart sie unglaubliches Gefühl.
Den Opener „Black River Delta“ möchte ich besonders hervorheben, da dieser alles vereint, was diese Band ausmacht. Tolle Melodien, viele Tempowechsel und 2 sehr engagierte Sänger/innen. Besonders das orchestrale Intro hat es mir angetan, welches dem Album einen tollen Start verschafft. Besonders Mario‘s Stimme kommt in diesem Song zur Geltung, zumal dieser den Refrain in Einzelarbeit übernommen hat. Dieser stampft nur so daher und wirkt wie ein Brett. Ungemein düster und atmosphärisch wird dieser Song von Mario‘s rauchiger Stimme untermalt.
Man hat aber allgemein das Gefühl, dass der symphonische Einfluss sogar nochmal hochgeschraubt wurde. Dies wirkt allerdings zu keiner Sekunde störend.
Auch in Sachen Progressivität haben VOA im Jahre 2011 deutlich zugelegt. Dies wird vor allem im abschließenden „Infinity towards Fatality“ deutlich, welches für mich aber auch zugleich einen krönenden Abschluss darstellt. Hier variiert die Band sehr stark mit ihren gegebenen Möglichkeiten und trotzdem ist es alles andere als problematisch, diesem Stück zu lauschen.
Toll finde ich die immer wiederkehrenden Keyboard Soli, die sich auf „Delta“ als besonderes i-Tüpfelchen präsentieren.
In vielerlei Hinsicht erinnert das Gesamtpaket auch an alte Nightwish Sachen wie „Wishmaster“ obgleich VOA deutlich moderner klingen und dennoch wissen, wie sie ihre eigene Duftmarke setzen können. Gerade das Zusammenspiel von Maxi und Mario wirkt so, als würden sich die beiden bereits seit zig Jahren kennen.
Einziger Kritikpunkt meinerseits ist allerdings, dass das Album keine Langlebigkeit mit sich bringt und sich relativ schnell abnutzt. Prinzipiell stellt das bei der großen Flut an guten Alben im 1. Quartal kein Problem dar, aber dennoch sehe ich das kritisch. Zwar kann man das Album zwischendurch immer mal gut dazwischen schieben, aber als Dauerbrenner ist es meines Erachtens nach nicht geeignet.

Das trübt allerdings nicht den sehr guten Gesamteindruck und so ist „Delta“ am Ende eine sehr solide Scheibe, die sich absolut sehen lassen kann. Man muss den Jungs und Mädels zugute halten, dass sie trotz der krassen Besetzungswechsel ihr meiner Meinung nach stärkstes Output geschaffen haben. Fans von Nightwish dürfte das Ganze die Wartezeit auf deren neues Werk ordentlich verkürzen bzw. versüßen.

 


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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Adrian, 25.03.2012 06:15:09:
what's the juice ? they prepare a blaze for you,they stoke up the fire - ko na si, fe na si, and then shoot it up - a movie,and you dance up, like kids to go watch ?Ki lo n dun ninu iya ole?

Kommentar von wolfgang, 28.02.2011 14:20:43:
auch ich finde die neue CD absolut genial- in unserem Club herrscht Einigkeit darüber, dass sich diese Band super weiterentwickelt hat.



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