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[Review]: DAEMON'S GATE - Daemon's Gate

DAEMON'S GATE - Daemon's Gate

Stil: Power Metal
Label: Eigenproduktion
Songanzahl: 3 Songs
Dauer: 14:07
Webseite: www.myspace.com/daemonsgateofficial
Wertung: ohne Wertung
Reviewer: Steelbound | 10.7.2010



 
Schon wieder eine geniale Band, die mir fast durch die Lappen gegangen wäre! Zum Glück bleibt man als Redakteur ja informiert, sodass ich mir die neue Demo-CD der deutschen DAEMON'S GATE doch noch schnappen konnte, danke dafür an Gitarrist Björn Daigger. Ja, der Björn Daigger, der mal bei MAJESTY war (was meiner Meinung nach seine bisher beste Band war) und zuletzt mit BÖRN AGAIN in Zusammenarbeit mit diversen Musikern, u.a. Marta von CRYSTAL VIPER eine nette 7'' abgeliefert hat. Jetzt folgt wieder eine neue Band mit ihm, diesmal mit einem sehr großen Vorteil für die Band, was die Punktzahl (wenn es sie gäbe, das hier ist nur eine EP) hier sehr in die Höhe zieht. Am Mikro singt nämlich niemand geringeres als Duke, seines Zeichens Sänger der Power Metaller EDGE OF THORNS (letztes Album: "Masquerading of the Wicked", 2008). Und dieser hat echt eine klasse Stimme, die nicht nur an Zak Stevens erinnert.

Wie auch immer, jetzt liegt mir hier die selbstbetitelte Demo-CD von DAEMON'S GATE vor, die leider nur 3 Songs enthält. Da kommt hoffentlich bald mehr! Der erste Song nennt sich "Real World" und klingt schonmal stark nach der Band des Sängers. Da diese nicht allzusehr bekannt ist: Hört sie euch auf jeden Fall mal an. Das Stück erinnert an eine Mischung aus MYSTIC PROPHECY und EDGE OF THORNS, ersterer Einfluss tritt eindeutig in den Riffs auf, letzterer in den klasse Melodien. Insgesamt geht's hier sehr speedig zur Sache, wobei ich mich wirklich über Sänger Duke freue. Da warte ich ja immer noch auf eine neue Platte seiner Hauptband. Die nachfolgende Bandhymne "Daemon's Gate" schlägt die gleiche Richtung wie der Opener ein: Sehr schnell, sehr rifflastig, sehr melodisch. Das (leider) abschließende „The Melody“ bleibt beim Hörer wahrscheinlich am Längsten im Ohr. Der Song ist eher düster gehalten, der Refrain jedoch wartet mit einer sehr guten Melodie auf, die besonders am Ende des Songs extrem oft wiederholt wird. Vorteil: Starker Ohrwurm. Nachteil: Auf Dauer etwas nervig. Alles in allem aber ein guter Song.


Damit nehmen die ersten beiden Stücke die Position der Speed-Kracher ein, während das letzte im Vergleich recht ruhig erscheint und etwas progressiver angehaucht ist. Das ist für eine 3-Track-CD sehr gut ausgewogen. Diese ist zwar zu kurz, damit man sicher sein kann, dass die Band es draufhat, aber sie lässt es schonmal anklingen. Wenn es so weitergeht, prophezeie ich der Band eine große Zukunft.

 


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