Fairyland - Score to a new Beginning
FAIRYLAND - Score To A New Beginning
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Das neue Album von Fairyland erhält schon allein durch das Cover den epischen Touch, den man von den bisherigen Releases der Französischen Symphonic Power-Metaller kennt. Ein Krieger, der eine Armee in die Schlacht führt und das alles auch noch in sehr ansprechenden Farben gehalten, das kann nur gut sein. Oder?
Als ich die Platte in den Player lege, dröhnt mir kein Bombastischer Power-Metal Song entgegen, sondern natürlich das für das Genre obligatorische Intro.
Nach diesem wird jedoch mächtig zugelegt, man merkt Fairyland deutlich die Entwicklung und Veränderung an, die nicht zuletzt dadurch entstanden ist, dass Bandleader und Mastermind Philippe Giordana das ''unnötige Gekropp'' weggeschmissen hat, sprich, seine Bandmitglieder. Das ist aber egal, denn man kann die ganze Musik ja auch wunderbar am Computer herstellen. Als Leadsänger fungiert bei den Stücken Georg Neuhauser, auch Sänger bei den Österreichern Serenity.
Dieser glänzt beim ersten Song ''Across the Endless Sea Part II'' direkt, der Song im Allgemeinen ist eher ein typischer Opener, sehr speedlastig und mit bombastischen Chören.
Darauf folgt ''Assault on the Shore'', welcher sich sehr ähnlich anhört. Nach diesem Opener-Doppelpack kommt ''Master of the Waves'', wobei der Name schon alles über den Song sagt. Wie ein Herr der Wellen flutet der Song aus den Boxen und lässt dabei Bands wie Rhapsody (of Fire) links liegen. Meiner Meinung nach der beste Song auf dem Album.
Anschließend folgt ein balladesk-angehauchter Song, nämlich ''A Soldier's Letter'', der auch nicht wirklich Fahrt aufnimmt, aber sehr melodisch ist.
Dann folgt der zweite von drei Krachern auf dem Album: ''Godsent''.
Auch hier ist der Name Programm. Ein Ohrwurm dieses Ausmaßes kann nur von den Göttern geschickt worden sein.
Nach dieser Glanztat folgt das eher durchschnittliche ''At the Gates of Morken'', welches von seinem Anfangsrythmus her ein wenig an Pain erinnert, dann aber ein guter, aber durchschnittlicher Power Metal-Song wird.
Ruhig folgt das Instrumental ''Rise of the Giants'', welches eine angenehme Verschnaufpause bildet und den letzten der drei Kracher einleitet:
''Score to a new Beginnig''.
Das fast 10 Minuten lange Stück ist ein ausgezeichneter Epic Bombastic Metal Song und langweilt in keiner Sekunde. Ausgezeichnete Melodien und einer der besten und größten Refrains, den Rhapsody nie geschrieben haben.
Dieses Album lässt die scheinbar in der Senke verschwundenen Italiener keine Sekunde lang vermissen, dazu sind die Songs einfach viel zu gut. Und wer jetzt immer noch einen Rhapsody-Klon erwartet, dem sei gesagt: Es ist so. Aber Fairyland sind noch besser.
Als Rhapsody Fan sollte man dieses Album schleunigst auf den nächsten Einkaufszettel schreiben, alle anderen sollten erst einmal reinhören, da es manchen doch zu klebrig sein könnte.
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