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Freedom Call - Crystal Empire

FREEDOM CALL - Crystal Empire

Stil: Power Metal
Label: SPV
Songanzahl: 11 Songs
Webseite:

http://www.freedom-call.net

Wertung: 12/15
Reviewer: Steelbound



 

Über Freedom Call scheiden sich die Geister.

Zu Cheesy? Symphonisch? Episch?

Das Album ''Crystal Empire'' hat all diese Eigenschaften in sich vereint und ist ideales Futter für die Fans der Band.

Und die Anderen?

Bedingt.


Das Album startet mit dem gesprochenen Intro ''The King of the Crystal Empire'', dann geht es los. Die Bandhymne ''Freedom Call'' ist reiner Power Metal. Guter Gesang von Sänger Chris Bay und ein Chorus mit ganz viel Chor.

Das darauf folgende ''Rise Up'' ist durchaus ein guter Song, aber auf die Dauer etwas langweilig und hebt sich nicht von der Flut der Power Metal-Platten hervor. Da ist ''Farewell'' schon von anderer (Froh)Natur, präsentiert sich mit einem netten Intro-Singalong der Band und entwickelt sich dann zu einem typischen ''Happy-Metal'' Song, der aber Spaß macht und einen guten Refrain besitzt.

Nach dem Verdauen dieses sehr süßen und klebrigen Puddings kommt ein eher düsterer Song, der im Refrain aber typische Freedom Call – Trademarks aufweist. Er heißt ''The Pharao'' und ist ein Song der sehr epischen Art. In der Strophe präsentiert sich Chris mit etwas düsterer Stimme, ansonsten überwiegen Chöre, die aber nicht unbedingt sehr fröhlich sind, nur im Chorus kommt der ''cheesige'' Part von Freedom Call zur Geltung.

Anschließend folgt ''Call of Fame'', der ein durchschnittlicher Power Metal-Song ist.

Dann kommt ein sehr schönes Doppelpack, welches mit ''Heart of the Rainbow'' beginnt und mit ''The Quest'' endet. Ersterer ist ein sehr guter, symphonischer Song, erreicht aber nicht die ganz großen Freedom Call-Songs.

Letzterer schafft das mit einer unheimlichen Leichtigkeit. ''The Quest'' ist genau das, was der Name verrät und der Fan haben will. Der Song ist episch, symphonisch und – natürlich – auch ein wenig Cheesy, was nicht beleidigend sein soll, mit diesem Wort kann man aber besonders Chris' Gesang gut beschreiben.

Auf ''The Quest'' folgt ''Ocean''.

Diesr ist auch ein sehr guter Song, der zu Beginn sehr bombastisch mit vielen Chören daher kommt – und dieses Niveau auch hält. Insgesamt ein guter Symphonic-Song.

Dann tritt man ein in den ''Palace of Fantasy'', welcher nicht so episch ist, wie der Name sagt, dort halten sich die Chöre und Keyboards (für Freedom Call – Art) eher zurück, aber dieser Song ist auch nicht ganz so eingängig.

Als Abschluss kommt ''The Wanderer'' dahergewandert, mit einem langsamen Tempo. Doch auch dieses Tempo verleiht diesem Song einen balladesken Touch, bleibt jedoch eingängig und SEHR episch, bombastisch, symphonisch und – Cheesy. Ein würdiger Abschluss für ein ausgezeichnetes Symphonic Power Metal – Album.

Alles in allem kann das Album auch an die Größen des Power Metal – Genres wie Helloween, Gamma Ray, Avantasia und Rhapsody heranreichen – manche Releases der genannten Bands sogar übertreffen.
Das ''bedingt'' vom Anfang können sich Fans der Band wegdenken, alle anderen sollten vorher reinhören.

Für mich ein Album, dass man sich jederzeit gerne wieder in den Player schiebt.

 


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