Majesty - Hellforces
MAJESTY - Hellforces
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Das letzte Majesty – Album ''Hellforces''. Das letzte Album einer Band, die Großartiges geschaffen hat, einen charismatischen Bandleader hatte und tausende Anhänger.
Moment mal – Majesty haben sich doch nicht aufgelöst?
NEIN! Eine Band wie Majesty kann man nicht zerstören. Die ungebündelte Kraft der Krieger aus Deutschland kann man nicht stoppen – Nur den Namen ändern. So hat Bandleader Tarek ''MS'' Maghary auf dem letzten Magic Circle Festival verkündet, dass Majesty nicht mehr existieren. Dafür gibt es jetzt: Metalforce! Es sei Zeit für etwas Neues, so Tarek.
Anfangs noch als Manowar – Coverband beschimpft, entwickelte sich aus Majesty sehr schnell eine eigenständige Band, was nicht zuletzt an Tarek lag, der jeden Weg geht, um seine Vision zu erfüllen: Eine Band, die Heavy Metal lauter, stärker und kraftvoller als alle anderen Bands spielt.
Das ist Majesty auch gelungen, wie auf ''Hellforces'' zu hören ist, was ein würdiger Abschluss für Majesty ist.
Das Album startet mit dem obligatorischen Intro ''The Blessing'', das gleichzeitig den Schlachtruf der Band verlauten lässt: Forever Hail to Majesty!
Dann kommen direkt die ''Hellforces'' dran. Ein fettes Riff ertönt, keine zehn Sekunden später kommt das donnernde Schlagzeug mit durchgedrückter Doublebass daher. Wo wir leider beim Hauptkritikpunkt des Albums wären: Der pappige Schlagzeugsound. Das Songwriting ist zwar großartig, ebenso der restliche Sound, nur eben das Schlagzeug nicht.
Wenn ich mir mal im Kopf die Doublebass herausfiltere, kann ich mir richtig gut vorstellen, wie Schlagwerker Jan Raddatz auf einem Umzugskarton herumklöppelt.
Dennoch wissen die Songs zu überzeugen.
Weiter geht es mit ''Dance with the Demon'', welches ein richtiger Midtempo – Headbanger ist.
Ein Headbang – Song ist auch ''Sons of a new Millennium'', welches mit einem der besten Refrains der derzeitigen Metalszene (aus meiner Sicht) aufwartet, wodurch man den Song für mindestens eine Woche im Kopf behält. Dieser Song war auch der Kaufgrund für mich – Einmal gehört, immer geliebt.
Anschließend folgt ''Heavy Metal Desire''. Dieser Song ist ein typischer Heavy Metal – Song mit recht einfach gestricktem Text.
Dann marschieren Majesty den ''March for Victory'', der gerne und oft an Manowar in ihren epischen Momenten erinnert und ebenso einen sehr eingängigen Refrain hat.
Das etwas schwächere ''Like a Raptor'' ist zwar ein guter Song, der aber nicht so gut zu Majesty passt und auch eher eine durchscnittliche Melodie und Refrain hat.
Epischer, Schneller, Lauter, Besser, Majesty.
Das beweist eindeutig der Song ''Guardians of the Dragon Grail'', welcher mit einer schönen Gitarrenmelodie beginnt, dann aber ohne Vorwarnung RICHTIG losdonnert. Dieser Song ist ein typischer True–Power–Heavy–Dragon–Kill–Song, der jedoch alles aufzubieten hat, was diese Songs ausmachen: Schnelligkeit, einen einfachen, aber guten Text, einen epischen Refrain und ein ausgezeichnetes Gitarrensolo.
Dieser Song repräsentiert alles, wofür Majesty stehen.
Die Mischung aus Härte und Melodie, die guten Refrains und die ''Trveness'', die andere Bands dieses Genres gerne vermissen lassen.
Was? Das kann nicht sein! Der Song wird noch schneller!
Nein, ''Freedom Heart'' ist wirklich eine Ballade. Nach dieser unablässigen True Metal – Attacken kann man aber durchaus auch mal eine kleine Pause vertragen.
Der Song glänzt mit einer angenehmen Melodie und beweist, wie gut Tarek auch mit ruhigerer Stimme singen kann.
Anschließend folgt das mit einem sehr einfachen Text, der sogar zu Manowar passen würde, gesegnete ''Fight Forever''. Fast würde ich primitiv schreiben, aber das passt dann doch eher zu ''Bands'' wie Bushido oder Frauenarzt.
Oh, Entschuldigung, lieber Leser, das hätte ich nicht sagen dürfen. Ich entschuldige mich in aller Öffentlichkeit, ich werde nie mehr solche Wörter verwenden.
Als theoretischer Abschluss fungiert die Vorabsingle ''Nowhere Man''.
Der Song ist ein guter Song mit eingängigem Refrain und auch die Strophen sind durch den Wechsel zwischen verzerrt und unverzerrt interessant.
Als Bonustrack gibt es dann noch ''Metal Law 2006'', welches eine remasterte Version des 2004er Songs ist, der auf dem Live – Album ''Metal Law'' erhältlich ist. Nichts neues also.
Im Fazit schneidet das Album sehr gut ab.
Kein Song ist schlecht, jeder der Herren spielt sein Instrument gut und natürlich ist da noch das Songwriting.
Das Einzige, was stört, ist der pappige Schlagzeugsound.
Dennoch können Majesty mit ''Hellforces'' vollkommen überzeugen und machen Lust auf das am 25.9.09 erscheinende Album ''Metalforce''.
''Hellforces empfehle ich JEDEM Manowar – Fan, ebenso den Power Metal – Fans, da dieses Album meiner Meinung nach einige Manowar – Alben sogar übertrifft (ja, ja, Asche über mein Haupt...).
Ach so: Gratulation zum Cover, das Beste, was ich je gesehen habe.
Anspieltipps: ''Sons of a new Millennium'', ''Guardians of the Dragon Grail'', Dance with the Demon''.
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