Manowar - Kings of Metal
MANOWAR - Kings of Metal
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„Ladies and Gentlemen. From the United States of America, all Hail! Manowar! ” So wird seit jeher ein Manowar Konzert eingeläutet. Die Massen jubeln und die Kings of Metal zeigen, was wahrer Metal ist. Seit nun mehr 30 Jahren touren sie um die Welt um den falschen Metal auszurotten und alle „Poser“ zu vernichten. Aber blicken wir zurück zu den alten Tagen Manowars. Und zwar in das Jahr 1988, wo das wohl bekannteste und beste Album der Vier Jungs erschienen ist. „Kings of Metal“ nannte sich das Meisterstück und vereinte neben einer schönen Ballade und die Bandhymne „Kings of Metal“, das wohl beliebteste Live Lied „Hail and Kill“ und das frauenfeindliche „Pleasure Slave“. Man mag Freund oder Feind dieser Band sein…Fakt aber ist, dass Manowar zu den erfolgreichsten Bands des Metal Genres gelten.
Nun aber zum Album: Es wird mit „Wheels of Fire“ eingeleitet, welches schon symbolisch für die Schnelligkeit des Liedes steht. Und es wird wirklich aufs Gaspedal gedrückt! So beginnt nämlich das Lied: Mit startenden Motorrädern, gefolgt von einer schnellen und lauten Überleitung in das sowieso rasante Stück. Mittendrin noch ein KLASSE Solo vom Ex Gitarristen Ross „The Boss“ Friedman und das Lied klingt wieder mit Motorrädern aus. Geiles Intro ! Einen Atemzug später gibt es besagte Bandhymne zu hören. „Kings of Metal“ steht obligatorisch für Manowar und deren „Trueness“. Einfach gestrickter, aber ewig geiler Song. Schon wieder geil! Bei „Heart of Steel“ geht man es ruhig an. Es ist wohl die schönste Ballade von Manowar (Es kommt auch darauf an, ab wann man Balladen schön oder schnulzig findet…). Meiner Meinung nach wirklich DER Song mit Gänsehautgarantie.
Drei geile Tracks auf diesem Album mit einem super Cover von Ken Kelly. Zum ersten mal sieht man hier auch den „Immortal Warrior“ mit der schwarzen Maske und den dicken Muskeln der auf tausenden Fahnen steht und mit dem Schwert protzt. Damals sicherlich geil aber mittlerweile etwas… naja…langweilig.
Wie dem auch sei. Es folgt das Stück „Sting of the Bumblebee“, der Hummelflug, indem Joey DeMaio, Kopf und Songwriter der Band, zeigt was er auf seinem Bass kann. Und er kann viel. Er steht sogar im Guinness Buch der Rekorde mit was-weis-ich wie vielen Noten pro Minute. Eigentlich unnötig aber nett anzuhören. Es geht weiter mit „The Crown and the Ring“. Also…ohne wirklich mal durchhängen zu lassen, dass ich Fan von Manowar bin…aber dieser Klassiker ist damals wie heute nur noch geil. Er wurde zu Zeiten der Aufnahme mit 300 Chorsängern in einer englischen Kirche aufgenommen. Nur mit einer Orgel begleitet und Eric Adams als Sänger. Man muss Eric sowieso zu Gute halten, dass er ein super Sänger ist. Sicher mit einer der besten Metalsänger der Geschichte. Er weiß einfach wie er mit seiner Stimme umzugehen hat. Einfach Klasse!
„Kingdom Come“ heißt die nächste Mid-Tempo Nummer die nicht weiter nennenswert ist. Dennoch nett anzuhören. Viel…vieeeel interessanter ist doch „Pleasure Slave“. Man wird herzlich mit stöhnenden Frauen begrüßt und von einem tragenden Rhythmus mitgenommen. Ich finde das dies der einzige Song ist indem die Drums auch mal richtig „reinhauen“ (mal abgesehen von „Hail and Kill“). Viele werden wohl bei diesem Lied weggucken…ich bin auch der Meinung, dass ein anderer Text und diese Melodie viel geiler gewesen wären. Aber eben drum heißen Manowar Manowar. Was wären sie ohne Überraschungen und hart-an-der-Grenze spielenden Songs. Man muss sich halt auch mal anschauen aus welcher Zeit das Album stammt. Heutzutage lacht man wohl eher über den Inhalt.
„Hail, Hail, Hail and Kill“ lautet zumindest der Refrain des nächsten Songs, der „Hail and Kill“ heißt. Erstmal ein großer Krach gefolgt von einem ruhigen Intro. Super gesungen von Eric! Schnell bekommt man aber die härte des Songs zu spüren und er nimmt fahrt auf. Wieder ein geiles Gitarrensolo und ein noch geilerer Schrei des Gottes „Eric Adams“. Man mag sicher meine Wortwahl als übertrieben finden, aber wer diese Band nicht mag oder meine Meinung zu ihnen hört sie sowieso nicht.
„The Warrior's Prayer“ beschreibt eigentlich nur eine Schlacht mit abertausenden Soldaten die von den vieren niedergemetzelt werden mit Anlehnung an Odin. Ich finde diese Vorstellung witzig wie tausende Menschen bei einem Konzert diesen Sprechpart nachsprechen. Ich skippe das „Lied“ auch immer, höre mir es ab und zu jedoch gerne wieder an, weil es Stil hat. „Blood of the Kings“ heißt das letzte Lied und ist wieder eine „Bandhymne“. Wenn man sich den Text zu Rate zieht wird man die Namen der ersten fünf Alben entdecken und auch jeweils ein Lied von ihnen. Dann werden noch ein paar Länder besungen wo Manowar herumgetourt haben (oder sie einfach mit in ihr Boot ziehen und als „Brothers“ bezeichnen) und zu guter Letzt die Gegner des True Metals beleidigt werden. Ich finde das Lied toll…mich stört nur, dass es ein ewiges instrumentales Ende hat. Aber das sind wir ja auch schon gewohnt.
Alles in allem ist Kings of Metal DAS Manowar und Metal Album. Ich denke, dass sie nie wieder an den Erfolg dieses Albums herankommen werden und auch nie wieder so geile Lieder aufnehmen werden. Das Album ist daher so besonders, weil es viele verschiedene Komponenten vereint und mehr den je die Band verherrlicht und mehr den je die Poser zerhackt. Es sind fette Riffs enthalten, geile Drums, ein super gespielter Bass und ein Eric in Bestform. Durch die „raue“ Produktion wirkt das Album noch mehr und hinterlässt zumindest ein oder zwei Ohrwürmer. Die Kings of Metal haben in diesem Jahr mit Abstand das beste Album herausgebracht. Vielleicht nicht mit dem höchsten Songniveau, aber dem besten Feeling und der klarsten Message: Hail and Kill !
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