Masterplan - Far from the end of the world
MASTERPLAN - Far From The End Of The World (EP)
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Ich kann es immer noch nicht glauben das ich mir gerade wirklich einen neuen Masterplan Song mit Jorn anhöre. Durch die ganzen Verschiebungen und das generelle Defizit an Updates und News ist es irgendwie unrealistisch, fast wie ein Traum. Aber es ist keiner.
Am 1. April ging die Promo der neuen Masterplan Single „Far From The End Of The World“ ein. Ich hielt es zuerst für einen Aprilscherz vom Cheffe. Ich dachte eigentlich, dass sobald ich die rar Datei entpack, auf „Homo Dance“ von Alexander Marcus, „I Love Little Girls“ von Oingo Boingo und den „Trololo“ Russen stoßen würde, Aber es war kein Scherz. Nach alter Masterplan Tradition gibt es wieder eine Single vor Albumveröffentlichung. Und wie sind die Songs mit Jorn? Wie das Debüt oder eher Aeronautics? Um wieder den bekannten türkischen Moderator zu zitieren: „Finden wir’s heraus!“
Das Album beginnt mit der Single Version von „Far From The End Of The World“. Man hört das Rauschen des Winds und einem Blitzeinschlag. Dann setzen die Gitarren ein und leise im Hintergrund hört man die vom Keyboard gespielte Hauptmelodie des Songs. die eine dramatische und doch gleichzeitig positive Stimmung aufkommen lässt. Und dann kommt Jorns Gesang. Wow, es ist so dermaßen geil Jorns Stimme in einem Masterplan Song zu hören. Nichts gegen Mike DiMeo, aber einen Jorn Lande kann man nicht ersetzen. Nach einem eher sachten Anfang legt Jorn dann beim Pre-Chorus richtig los. Wenn man sich den Song anhört, kommt es einem fast so vor als sei es wieder 2003. Die Kollegen von Powermetal.de meinten der Song sei sperrig. Diese Aussage kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Aber okay, bei der Listening Season waren Die Songs ja noch nicht fertig gemixt. Der Refrain ist wieder typisch Masterplan. Sowas kann nur diese Band schreiben. Die Lyrics sind futuristisch und handeln vom Ende der Welt und einer kleinen Gruppe von Menschen die einen Planeten gefunden haben und nun als auserwählte auf dem Weg dorthin sind um die Menschliche Rasse zu Retten. Und während sie diesen Planeten anfliegen, sehen sie in weiter Ferne den Weltuntergang. Ein genialer Song.
Weiter geht es mit dem balladesken „Lonely Winds Of War“, das irgendwie an Aeronautics Zeiten erinnert. Es beginnt mit Akustischer Gitarre, sphärischen Keyboardklängen und einer Flöte, was dem ganzen einen leicht mittelalterlichen Touch gibt. Danach folgt eine Passage, die mit den Keyboards und den Breakdowns der sehr an „Back For My Life“ erinnert. Die Gesangmelodien sind genial. Ein Song mit Ohrwurmcharakter der einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen wird. Das Gitarrensolo ist auch wieder sehr gut.
Der letzte Song ist die Album Version von „Far From The End Of The World“. Die ist gerade mal 14 Sekunden länger und ich frage mich ob es wirklich nötig gewesen wäre davon ne Single Version zu machen. Bis auf diese 14 Sekunden unterscheitet sich der Song kaum von der Single Version. In einem Presserelease stand, das alle diese Songs Non-Album Versionen sein, die exklusiv vorab von Roland Grapow gemixt und gemastert wurden, während das Album in den Finnvox Studios gemischt und gemastert wird. Das widerspricht der Beschreibung der Tracks, ist aber auch genial.
Jedenfalls sind die Songs spitze. Hammer. Wie erwartet 2 geniale Kompositionen der Deutsch-Amerikanisch-Norwegischen Supergroup. Wenn das ganze Album genau so geil wird wie die beiden Songs, dann haben wir hier einen „Album Of The Year“ Kandidaten.
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