Synthphonia Suprema - The Future Ice-Age
SYNTHPHONIA SUPREMA - The Future Ice-Age
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Und hier kommt der nächste Part der Serie "Bands, die ich nicht kenne, aber trotzdem Reviews zu schreibe"! Verdanken habe ich das mal wieder den netten Herren von IceWarrior Records, die mir hier mit dem neuen Output von SYNTHPHONIA SUPREMA , "The Future Ice-Age", eines ihrer neuesten Releases vorgelegt haben. Diesmal muss ich mich aber wirklich bedanken, da dieses Album unerwarteterweise wirklich sehr stark ist. Die Italiener geben auf ihrer Myspace-Seite als Einflüsse "Dragonforce, Manowar, Rhapsody und Rammstein" an. Klingt komisch, ne? Ist es auch.
Die meisten der Songs, wie z.b. "Dominatron" bestreiten sie mit ganz viel Keyboard, futuristischen Sounds und eingängigen Melodien. Als Leser fragt man sich sicher, wie scheiße das klingen mag, aber wenn man das Album hört, merkt man, wie wunderbar diese Sachen zusammenpassen.
Gleich der Opener "Future Hammerblows" nimmt einen mit in die Zeitmaschine in die Zukunft, wo scheinbar sehr gefällige und eingängige Songstrukturen auf den Hörer warten – mir persönlich gefällt das richtig gut, auch wenn Nicht-Power-Metal-Hörer das ganze etwas merkwürdig finden könnten. Besonders die Keyboards sind teils etwas ZU dominant, was Rhapsody sehr nahe kommt.
Der bereits erwähnte "Dominatron" fungiert als erster richtiger Song nach dem ebenfalls erwähnten Intro "Future Hammerblows" und fasst den Grundtenor des Albums sehr gut zusammen: Relativ schnell, melodisch, eingängig, keyboard-beladen und gleichzeitig innovativ. Sänger Matcracker ist wirklich wie geschaffen für diese Rolle, hat ein richtig starkes Organ und kann überzeugen.
Auch die darauffolgenden Songs wie der Ohrwurm "I, Storm", das Hymnische "Iced Waterfalls", welches den Hörer in eine gute Atmosphäre verfrachtet, oder auch das Doublebass-Stück "Phoenix' Return". Ich muss mich wirklich wundern, was hier für eine starke Band annähernd an mir vorbeigezogen wäre!
Auch der Titel-Song fällt in die gleiche Kategorie wie die restlichen Songs, kann jedoch meiner Meinung nach am meisten begeistern.
"The Future Ice-Age" ist wirklich ein geniales Album, auf Dauer wird es jedoch etwas langweilig, da die Song-Strukturen fast allesamt sehr ähnlich sind. Dennoch wirkt das Album in sich geschlossen und die Melodien gehen schnell ins Ohr. Stellenweise ist mir das ganze etwas zu schleimig (ja, auch mir!), was den meisten Hörern sogar noch übler aufstoßen dürfte, genauso wie ein paar fast schon an Techno-Musik erinnernde Parts. Für einen guten Nachmittag mit diesem Album gibt es aber wirklich keine Hindernisse, da die Songs öfters sehr überraschend daherkommen und mit den futuristischen Sounds, wie sie sicher nicht viele Bands haben, sehr innovativ verbleiben. Insofern kann ich dieses Album jeden Fan von symphonischem Power Metal klar empfehlen – eingängige Melodien und ein klasse Sänger sind die größten Vorteile -, alle anderen sollten erstmal reinhören. Ich persönlich werde das Album aber sicher immer wieder gerne einlegen! Anspieltipps wären von mir "Dominatron", "I, Storm" und "The Future Ice-Age", welche allesamt die Klasse der Band bündeln und in guten Kompositionen niederlegen. Und wer sich außerdem Titel wie "My Enemy=Loser" ausdenkt, kann doch nur gut sein.
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