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The Freydogs - Hellfyre Rock'n'Roll

The Fyredogs - Hellfyre Rock'n'Roll
Redaktions-Punkte 12/15 Punkte
Veröffentlichungsdatum 12.03.2010
Genre Rock'n'Roll
Label Golden Core Records
Spielzeit 37:31
Trackliste 1. Hell Ridin`
2. Sixty Six pounds
3. Down by law
4. Brother
5. Hellfyre Rock`n`roll
6. The devil pays the dues
7. Bloodsucker
8. It ain`t over till the fat lady
9. Voodoo Woman
10. Sweet Hell Machine
11. Hero fo a day
12. Are you ready

Line-Up Chris Boltendahl: Vocals
Pete O`Haira: Guitars
Doc B.Danger: Guitars
Anger: Bass
Randy Starr: Drums
Cover

Chris Boltendahl ist eigentlich ein Name, denn man eigentlich nicht wirklich mit Rock n’ Roll in Verbindung bringt. Chris, der sich selbst „Provinz Metal God“ nennt, ist eher als Frontmann der Heavy/Power Metal Band Grave Digger begannt, die seit den frühen 80er aktiv sind. Von seinem Projekt „The Fyredogs“ hatte ich keinen Ahnung. Ich dachte erst, dass es eine recht Junge Band sei, aber dem ist nicht so. Laut Productsheet gibt es die Band schon seit 10 Jahren. Laut selbigem haben sie auch schon viele Demos und Samplerbeiträge veröffentlicht. Und einen Zusammenbruch im Jahr 2008 hab es wohl auch. Ich würde euch gerne mehr darüber erzählen, aber ich weiß nichts darüber. Bis vor kurzem wusste ich noch nicht mal, dass diese Band existiert. Also kommen wir einfach ohne umschweife zu Musik.

Eins Vorweg: Ich kenne mich mit dieser Art von Rock N’ Roll nicht wirklich aus, da mein „Fachwissen“ in diese Richtung sich auf Motörhead beschränkt. Nichts desto trotz hat mir dieses Album sehr viel Spaß gemacht. Sehr eingängig, flott und viel Ohrwurmcharakter. Mit „Hell Ridin’“, dem Titelsong, „It Ain’t Over ’till The Fat Lady Sings“, Voodoo Woman“ oder „Down By Law“ hat man sogar ein paar kleine Hits erschaffen, die ich nur zu gerne mal Live miterleben würde. Und auch wenn das ganze für Grave Digger Hörer zuerst etwas ungewohnt ist, passt Boltendahls Stimme doch erstaunlich gut zur Musik. Wobei allen Hörern, die vorher schon nie was mit Boltendahl anfangen konnten, vom Kauf abgeraten werden kann, denn verändert hat Onkel Reapers Reibeisen-Stimme sich nicht Und irgendwie erinnert mich das ganze auch etwas an die „Digger“ Phase von Grave Digger. Keine Angst, euch erwartet kein Glam Rock, aber irgendwie kommt man da nicht drum herum.. Generell gibt es an der musikalischen Leistung der Beteiligten nichts auszusetzen. Schade ist nur, dass das Album nach knapp 37 Minuten schon wieder zu Ende ist.

Alles in allem bekommt man hier seht guten Rock N’ Roll mit Punkeinschlag geboten. Wer Teutonen Stahl a la Grave Digger erwartet, der sei gewarnt. Denn mit Boltendahls Hauptband hat die Musik recht wenig zu tun. Also vor dem Kauf erstmal reinhören. Mir hat es wie erwähnt gut gefallen.


Autor: Ulli






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